Brandenburg
Für Brandenburg fehlt derzeit eine gefestigte Vereinsstruktur für private Guts- und Herrenhäuser. Aus diesem Grund haben die Initiatoren des Gutshauspod sowie die Eigentümer von Gut Woltersdorf die Organisation übernommen.
Der gemeinsame Schlössertag kann dabei als Impuls dienen, um den Austausch zu fördern und den Weg für die Findung und Gründung eines entsprechenden Netzwerks zu ebnen.
Brandenburg, dessen Gründungsjahr auf das Jahr 1157 datiert wird, ist eng mit der „ostelbischen Besiedlung“ verbunden.
Viele brandenburgische Ortsnamen mit „–ow“ endend verweisen noch heute auf ihre eigentlich slawischen Ursprünge vor dieser Zeit.
Viele brandenburgische Ortsnamen mit „–ow“ endend verweisen noch heute auf ihre eigentlich slawischen Ursprünge vor dieser Zeit.
Die Elbe markiert bis heute diesen zeitlichen Entwicklungsversatz auch architektonisch: linkselbisch finden sich ältere romanische Kirchbauten, rechtselbisch in Brandenburg die jüngeren frühgotischen Kirchen, nicht selten aus Feldsteinen errichtet.
Mit ihrem Gründer, Albrecht dem Bären, hielten auch bekannte Familiennamen Einzug, die eng mit der späteren preußischen Geschichte verbunden sind: Etwa die von Rochows, die Familie Gans zu Putlitz, die von Quitzows, von Arnims oder von Sydows. Den Ribbecks wurde sogar ein lyrisches Denkmal gesetzt. Ihre Dienste für den Lehnsherrn wurden in dieser frühen Phase in der Regel mit Land abgegolten.
Die Familiengeschlechter sollten somit auch zum Rückgrat der Entwicklung Brandenburgs als preußisches Kernland werden: In Verwaltung, politischen oder militärischen Diensten.
Die Familiengeschlechter sollten somit auch zum Rückgrat der Entwicklung Brandenburgs als preußisches Kernland werden: In Verwaltung, politischen oder militärischen Diensten.
Auf Chr.D.Rauchs Reiterstandbild Unter den Linden in Berlin tragen die Vertreter dieser Familien – im Sockelfeld verewigt – den reitenden König Friedrich II. Ihre eigentlichen Fundamente bildeten jedoch die oft über Jahrhunderte hinweg betriebenen Güter. Ihre Namen sind daher enger Bestandteil der über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaften, ihre Zentren sind die Herrenhäuser und Landschlösser und ihre Verbindung die prächtigen Lindenalleen. Pfingstmontag wird diese Geschichte lebendig: Durch Menschen, die dieses bauliche Erbe annehmen, es erhalten und kulturell wiederbeleben.
Mit ihrem Gründer, Albrecht dem Bären, hielten auch bekannte Familiennamen Einzug, die eng mit der späteren preußischen Geschichte verbunden sind: Etwa die von Rochows, die Familie Gans zu Putlitz, die von Quitzows, von Arnims oder von Sydows. Den Ribbecks wurde sogar ein lyrisches Denkmal gesetzt. Ihre Dienste für den Lehnsherrn wurden in dieser frühen Phase in der Regel mit Land abgegolten.
Die Familiengeschlechter sollten somit auch zum Rückgrat der Entwicklung Brandenburgs als preußisches Kernland werden: In Verwaltung, politischen oder militärischen Diensten.
Die Familiengeschlechter sollten somit auch zum Rückgrat der Entwicklung Brandenburgs als preußisches Kernland werden: In Verwaltung, politischen oder militärischen Diensten.
Auf Chr.D.Rauchs Reiterstandbild Unter den Linden in Berlin tragen die Vertreter dieser Familien – im Sockelfeld verewigt – den reitenden König Friedrich II. Ihre eigentlichen Fundamente bildeten jedoch die oft über Jahrhunderte hinweg betriebenen Güter. Ihre Namen sind daher enger Bestandteil der über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaften, ihre Zentren sind die Herrenhäuser und Landschlösser und ihre Verbindung die prächtigen Lindenalleen. Pfingstmontag wird diese Geschichte lebendig: Durch Menschen, die dieses bauliche Erbe annehmen, es erhalten und kulturell wiederbeleben.








